Als externer Ermittler ist es notwendig die unternehmerische Kompetenz zu vermitteln, sich in beweglichen und komplexen Feldern bewegen zu können. Diese Kompetenz geht weit über Produktpolitik, Dienstleistungsangebot und Preispolitik hinaus.
Agilität ist die Gewandtheit, Wendigkeit oder Beweglichkeit von Organisationen und Personen bzw. in Strukturen und Prozessen. (Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/agilitaet-99882)
Eine gute Agilität hilft dem externen Ermittler sich in einem dynamischen Umfeld wie der Versicherungsbranche, flexibel und anpassungsfähig, zu reagieren. Die Kernfrage eines Ermittlers lautet, was will ich mit meiner Arbeit erreichen? Geht es um eine Ausrichtung des Versicherers, neue Arbeits- und Prozessmodelle, um einen Beitrag an der Gesellschaft um wirtschaftlichen Schaden abzuwenden oder um einen persönlichen wirtschaftlichen Erfolg zu erlangen.
Ein externer Ermittler braucht einen klaren Fokus und klar definierte Ziele, welche immer wieder mit Traditionen, Unternehmenskulturen, Messgrößen in der Schadensbearbeitung und Markveränderungen in Einklang zu bringen sind.
Ziel ist es, im Ermittlungsteam kundenzentrierte Lösungen zu entwickeln und anzupassen.
Grundlegend befinden sich externe Dienstleister und Organisationsstrukturen in einer sogenannten VUKA-Welt.

Durch die Dynamik in der Versicherungsbranche sind wir angehalten, die Kundenwünsche zu beachten und Geschäftsmodelle, Einsatzgebiete sowie ein entsprechendes Expertennetzwerk zu verändern oder zu erweitern.
Der klassische Ermittlungsfall läuft teilweise wie ein Projekt ab. Es gibt bereits einen herausgearbeiteten Prozess und Phasenplan, feste Ermittlungsphasen, mögliche Methoden sowie ein klar definiertes Ziel. Jedoch haben wir zu keinem Zeitpunkt ein starres Verfahren oder eine Standardisierung. Obwohl ein Prozess innerhalb des Teams bekannt ist, liegen meistens komplexe Unklarheiten vor, wo wiederum ein kurzfristiger agiler Ansatz benötigt wird.
Der Phasenplan der ICRA GmbH beruht auf einem „Scrum-Prinzip“. Bei „Scrum“ handelt es sich um eine Methode, um Strukturen und Arbeitsprozesse für die Zusammenarbeit in Ermittlungsteams agil umzusetzen.
Ein wichtiges Instrument ist auch das sogenannte Sprint Board, welches die ICRA GmbH auf ihre Weise nutzt. Das Ziel, die Ermittlungsziele / Hypothesen, der Status der Bearbeitungszeit sowie der Plan zur Umsetzung können hierdurch festgehalten werden.
Der Einsatz eines Sprint Boards kann beifolgenden Punkten unterstützen sein:
- Agile Teams arbeiten eigenständig und können eigene Entscheidungen treffen und müssen dafür die
Ergebnisverantwortung tragen. - Notwendige Kompetenzen müssen abgedeckt werden und das eingesetzte Netzwerk muss „crossfunktional“ das Fachwissen einbringen.
- Splitterkapazitäten können reduziert werden, dass es zu keinen „Unruhen“ innerhalb des Auftrages kommt. Das bedeutet, dass nicht zu viele Einsätze und Prozesse von einem Team / Sachbearbeiter getragen werden.
- Das Zeitmanagement wird verbessert und Prioritäten können gesetzt werden.
Zusammenfassend wird stetig versucht, die Prozesse in der Betrugs- und Schadensbearbeitung optimal umzusetzen, um das Unternehmen ICRA GmbH weiter als starker Partner an der Seite der Kunden zu etablieren.

